23. Oktober 2011

Hello Handmade Markt

























Hamburg hat in jederlei Hinsicht viel zu bieten...das war mir schon vor diesem Wochenende klar. Aber nach dem heutigen Tag weiß ich nun endgültig, dass ich in der richtigen Stadt gelandet bin. Der Grund dafür: der sogenannte Hello Handmade Markt. In diesem Jahr zum insgesamt zweiten Mal stattgefunden bietet er kreativen Köpfen die Möglichkeit, ihre selbstgemachten Schmuckstücke der Öffentlichkeit zu präsentieren und gleichzeitig zum Verkauf anzubieten. Im Vorfeld informieren kann man sich auf der Homepage des Veranstalters unter anderem über die Location (Kampnagel, Nähe Gertigstraße) sowie die teilnehmenden Labels. Und obwohl deren Online-Shops (meist über Dawanda) schon viel versprechen, ersetzen sie in keinem Fall den Besuch des Hello Handmade Markts. Das wissen leider auch viele andere (Wahl-)Hamburger/innen und somit kann die Schlange vorm Eingang schon mal fast bis zur Straße reichen. Das Warten lohnt sich aber in jedem Fall und nach einer Eintrittsgebühr von 3 Euro steht man mitten im geordneten Kreativ-Chaos. Von der Kakao-Balsamicocreme des Hamburger Kakao Kontors bis zum wunderbar bedruckten Jutebeutel findet man vor Ort jederlei brauchbaren und unbrauchbaren Schnickschnack. Was man allerdings beachten muss: bezahlt werden kann aufgrund des Flohmarkt-Charakters nur in Cash. Dieser kleine aber doch nicht unwesentlich wichtige Fakt war in meinem Fall Fluch und Segen zugleich, denn bei der überschaubaren Menge an Bargeld in meiner Tasche konnte ich nicht alle ins Auge gefassten Lieblings-Stücke mit nach Hause nehmen, wurde somit aber vor einem finanziellen Supergau bewahrt. Für zwei Neuzugänge in meinem Haushalt hat es dann aber doch noch gereicht: eine weiße Kragenkette und eine bunte Wundertüte (Foto links). Erstere ist mir gleich zu Beginn am großartig zurechtgemachten Stand der Trinkhallen Schickeria (Foto rechts oben) aufgefallen und konnte sich schlussendlich gegen eine harte Konkurrenz durchsetzen. Und die Wundertüte von Viergezeiten sah einfach so bezaubernd aus, dass meine Neugierde meinen Verstand besiegte und ich nun um 2 Stempel und diverse Karten reicher bin. Außerdem positiv aufgefallen sind mir aber noch ein paar weitere Stände: bei Acht15 wird Oma's Stickrahmen zu neuem Leben erweckt, Helkerah macht aus Tassen und Ähnlichem kleine Kunstwerke (Foto rechts unten) und von Smallcaps sollte sich jedes (angehende) Hauptstadt-Kind das Hallo Berlin Büchlein zulegen. Wem dieser kleine Überblick nicht reicht und wer lieber Neuerrungenschaften persönlich kauft als Geschäfte übers Internet abzuwickeln, sollte unbedingt im nächsten Jahr dabei sein. Ich für meinen Teil freue mich jetzt schon darauf...

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