11. Juli 2012

1913 BERLIN SS13

Nur schleppend geht es voran mit den Berichten über die Fashion Week, denn kaum zu Hause - und damit in der Realität - angekommen, warten gefühlte 237.746 Dinge, die unbedingt erledigt werden müssen. An dieser Stelle deshalb erst mal ein kleinlautes "Entschuldigt bitte"...dafür, dass ich mir ein wenig Zeit lasse euch auf dem Laufenden zu halten. Aber die Qualität von Bildern & Text soll ja nicht unter den lästigen Univerpflichtungen leiden und deshalb bleibt es vorerst beim Schnecken-ähnlichen Tempo...

Nun aber zum Wesentlichen: die erste offizielle Show, die ich mir als Vertretung für die liebe Andrea im Zelt ansehen durfte (an dieser Stelle nochmal ein riesengroßes Dankeschön dafür!), war die Studio Präsentation der nächsten Frühjahr/Sommer Kollektion von 1913 Berlin. Die sympathische Designerin Yujia Zhai-Petrow schickte ihre Models erneut in Strick über den Laufsteg und knüpfte damit an den Erfolg im Winter diesen Jahres an. Die Welt bezeichnete sie damals als "den neuen Stern am Cashmere Himmel"  und nachdem, was ich vergangenen Mittwoch gesehen habe, kann ich das nur bestätigen. Obwohl die Wolle der Kaschmirziege einen außerordentlich guten Ruf hat und sich auf der Haut unglaublich toll anfühlt, so denke ich dabei trotzdem nach wie vor eher an einfarbige bzw. -tönige Pullover, als an junge und stylische Mode. Vor genau einer Woche wurde ich jedoch eines Besseren belehrt, denn die Kreationen von 1913 Berlin waren weder langweilig noch altbacken. Kurze Einteiler, knallige Blau- und Gelbtöne sowie interessante grafische Muster machten die Outfits zu echten Hinguckern und mich zum kleinen Fan. Abgerundet wurden die Looks teilweise von fabelhaften Leder-Heels mit blauem Absatz, in die ich mich sofort ein bisschen verliebte. Nicht minder schön anzusehen waren auch die kreativen Frisuren der weiblichen Models: eine Art Haarnest, das mit Hilfe schwarzer Stoffbänder am Kopf festgemacht zu sein schien. Aber nicht nur das Spektakel auf der Bühne war schön anzusehen, nein, auch vor dem Laufsteg gab es Einiges zu beobachten, kam es doch fast zu einer kleinen aber feinen Eskalation unter den Fotografen, der Laura und ich heimlich lauschen mussten. Mein Fazit: tolle Teile, super Atmosphäre, interessante Zuschauer. Als ich hinaus ging war ich glücklich...







































































































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