19. Januar 2012

Bread & Butter 01/12

Foto von http://www.breadandbutter.com/













Das war sie also...die berühmte Bread & Butter "tradeshow for selected brands". Mit 15 habe ich im Fernsehen zum ersten Mal von ihr gehört und wollte seit jeher dort hin. Im Sommer letzten Jahren kam ich dann erstmals in ernstzunehmende Reichweite und dieses Jahr hat es nun endlich geklappt. In meiner Post landete der heißersehnte Pass, der mir die Türen in eine bisher verborgene Welt eröffnen sollte...SOLLTE! Denn obwohl ich mich über die Einladung wirklich mehr als gefreut habe und sich bei Ankunft des Geländes ein großes Lächeln auf meinem Gesicht ausgebreitet hat, wurden meine Erwartungen leider nicht ganz erfüllt. Beeindruckend ist es schon...so eine Modemesse in den Räumlichkeiten eines stillgelegten Flughafens. Überall wuseln sich die internationalen Besucher durch die Gänge, an deren Seiten tausend verschiedene Marken ihre Kollektionen für den nächsten Winter präsentieren. Und ich mittendrin! Aber obwohl die einzelnen Brands sich die größte Mühe mit ihrem Ausstellungsplatz geben und sich dadurch die interessantesten Aufmachungen ergeben, bleibt das Ganze eben immernoch eine Messe, bei der es in erster Linie darum geht Ware an den Handel zu bringen. Mit anderen Worten: ich durfte zwar die neuesten Trends ansehen, aber nicht kaufen. Das wusste ich natürlich auch davor schon, wenn man dann aber erst mal zwischen all den schönen Sachen steht, ist es doch ganz schön frustrierend nichts mit nach Hause nehmen zu können. Was ich trotzdem zu meiner Freude feststellen konnte: Senfgelb bleibt! Generell kommen all die schönen Farben und Formen aus dieser Saison zum größten Teil wieder. Meine Lieblingsecken auf der Bread & Butter: "Fashion Now" sowie "Style Society", wo Labels wie MbyM, 2 Two und Vagabond ausgestellt waren. Dort habe ich auch "ICHI" für mich entdeckt, eine relativ junge Marke aus Dänemark, die mich mit einem schönen Farb-Mix überzeugen konnte. Heute steht auf meiner Liste im Übrigen das "Gegenstück" zur B&B, die Premium, wo es nicht ganz so streetstylisch zugeht wie in Tempelhof. Mal sehen, ob ich dort enthusiastischer rausgehe...

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