Ein kleiner Nachtrag zum Line Up des DOCKVILLE FESTIVALS und damit ein Beitrag zur Musik im Allgemeinen: bestätigt wurde inzwischen auch der Auftritt von MS MR, einer zweiköpfigen Band aus New York. Natürlich musste ich mir das Duo sofort anhören. Mein Fazit: unglaublich gut!
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9. Juni 2013
31. Mai 2013
FESTIVAL...MS Dockville 2013 Line Up
Auch wenn es bei all dem Regen momentan leider wirklich nicht danach aussieht: der Sommer steht mit den Füßen scharrend vor der Tür und er nähert sich schneller als gedacht! Morgen schon begrüßen wir den Juni und damit auch die Festival Saison 2013.
16. Dezember 2012
INSTAGOLD...KW 50
(1) Hach, war diese Woche ereignisreich! Aber von Anfang an: der Montag war noch ganz enspannt und verleitete mich dazu dem Apple Store mal wieder einen Besuch abzustatten. Das Iphone 5 musste zum gefühlt zwanzigsten Mal unter die Lupe genommen werden und wurde nun endlich für gut befunden! Was länge währt, wird endlich gut...
(2) Nun zum Wesentlichen: am Dienstag Abend wurde ich aus meiner geliebten Wohnung vertrieben, weil diese in meiner Abwesenheit von einem ominösen kleinen Geschöpf heimgesucht wurde. Als richtiges Mädchen ergriff ich nach dem Entdecken einiger auffälliger Spuren sofort die Flucht und kam für 3 ganze Nächte bei meiner Schwester unter, wo ich es glücklicherweise sehr gemütlich hatte und sogar besser schlafen konnte als in meinem eigenen Bett. Inzwischen hat sich das Geheimnis gelüftet: allem Anschein nach hat sich ein kleiner Vogel (ich habe ihn Erwin getauft) in meine Wohnung verirrt! Seitdem bleiben die Fenster zu...
3. Dezember 2012
INSTAGOLD...KW 48
(1) Ach, wie wunderbar die letzte Woche begann! Am vergangenen Montag
wurde ich von einer Email aus dem (Mittags)Schlaf gerissen, die mir
verkündete, dass ich 2 Gästelistenplätze für das MIA Konzert am 14.12.
gewonnen habe! Ich kann mein Glück immernoch nicht fassen und drehe
mich gedanklich nach wie vor im Kreis deswegen. Online Gewinnspiele sind
toll!!!
(2) Von meiner Liebe für Brillen und dem ersten Einsatz meines neuen Exemplars in auffallendem Gelb habe ich ja bereits berichtet. Ich bin nach wie vor ganz hin und weg von meiner H&M Errungenschaft und glaube, dass sie von nun an oft zum Einsatz kommen wird...
26. November 2012
INSTAGOLD...KW 47
(1) Hach ja...inzwischen lässt es sich wohl nicht mehr verleugnen: der November ist da und mit ihm auch das Schmuddelwetter. Grau und nass war es die letzten Tage und das vermutlich nicht nur in Hamburg. Die Devise lautet also: drinnen bleiben und viel Tee trinken...
(2) Auf dem Weg zu einer Geburtstagsfeier hat es mich letzte Woche mal wieder zu Monki verschlagen, wo ich mich promt in ein blaues Holzfällerhemd verliebt habe. Etwas so weiches und kuscheliges hatte ich schon lange nicht mehr an. Mein neuer Winterfavorit!
(3) In der vergangenen Woche wurde vor allem eines ganz ausgiebig: gegessen! Insbesondere mein neues Lieblingsgericht, der Ofenkürbis, hat es mir angetan und ist deshalb auch am häufigsten in meinen Magen gewandert. Das "Rezept" ist aber auch wirklich zu einfach: in Würfel schneiden, Öl, Salz und Pfeffer drüber et voilà...fertig ist das Abendessen!
(4) Am Freitag war ein ganz besonderer Abend! Die Kauf Dich Glücklich Crew versammelte sich mehr oder weniger vollzählig bei der lieben Chefin um das Asia-Paket aus der Hauptstadt zu vernichten. Auf dem Menü standen Hähnchen-Sesam-Spieße mit leckerem Curry und zum Nachtisch gab es neben einem Mini Magnum sogar einen textilen Glückskeks. Super Sache...
(4) Am Freitag war ein ganz besonderer Abend! Die Kauf Dich Glücklich Crew versammelte sich mehr oder weniger vollzählig bei der lieben Chefin um das Asia-Paket aus der Hauptstadt zu vernichten. Auf dem Menü standen Hähnchen-Sesam-Spieße mit leckerem Curry und zum Nachtisch gab es neben einem Mini Magnum sogar einen textilen Glückskeks. Super Sache...
(5) Dass ich mal in Boston gelebt habe, dürfte hier an der ein oder anderen Stelle schon mal durchgesickert sein. Eine Spezialität dort drüben ist unter anderem der sogenannte Clam Chowder, eine Muschelsuppe, die im Quincy Market am liebsten zur Lobster Roll verputzt wird. Letzte Woche erspähte ich die Suppe zu meiner großen Freude in der Hamburger Souperia und musste natürlich gleich zuschlagen! Lecker war's und dementsprechend weiterzuempfehlen...
(6) & (7) Auf den Samstag habe ich mich seit Wochen oder vielmehr seit Monaten gefreut. Grund dafür war das Konzert meiner Lieblingsband Two Door Cinema Club, die sich in der Großen Freiheit 36 die Ehre gaben. Passend zum eher rockigen Konzert wurde auch die Garderobe gewählt. Der Begleitung hat das Shirt zwar nicht gefallen, aber das Konzert fanden wir beide super!
(8) Was wäre der Sonntag im Winter ohne ein Freundinnen-Date zu Kaffe und Kuchen...?! Da muss im Zweifel auch einfach mal der Erkältung für ein oder zwei Stündchen getrotzt werden um sich im Café um die Ecke in gemütlicher Manier auszuquatschen...
(8) Was wäre der Sonntag im Winter ohne ein Freundinnen-Date zu Kaffe und Kuchen...?! Da muss im Zweifel auch einfach mal der Erkältung für ein oder zwei Stündchen getrotzt werden um sich im Café um die Ecke in gemütlicher Manier auszuquatschen...
13. September 2012
Impressionen Berlin Festival 2012
Als großer Fan Berlins freue ich mich im Prinzip über jede Gelegenheit der Hauptstadt einen Besuch abstatten zu können. Aus diesem Grund (und weil es im letzten Jahr schon so unglaublich wunderbar war) konnte ich mich natürlich auch nicht davon abhalten lassen, für das noch reativ junge Musikfestival auf dem Flughafen Tempelhof Karten zu kaufen. Das Line Up hat mich von der ersten Sekunde an überzeugt und somit freute ich mich schon seit einer gefühlten Ewigkeit auf das musikalische Tam Tam an der Spree. Dass es ein so großer Erfolg werden würde, hatte ich mir jedoch wirklich niemals vorgestellt!
Los ging das Spektakel mit den Newcomern aus Island "Of Monsters & Men" deren Hit "Little Talks" sich im Vorfeld bereits in mein Hirn gebrannt hatte. Als Opening Act waren die entspannten Folk Töne gerade richtig und zusammen mit der ruhigen Musik von "Daughter", die anschließend im Hangar nebenan zu hören war, wurde man prima auf den Rest des Tages eingestimmt. Bei "Little Dragon", einem meiner Favoriten auf dem Festival, erkämpften wir uns dann einen Platz relativ weit vorne, sodass wir die Sängerin ganz genau beim Tanzen beobachten konnten. Das Wetter war zwar am Nachmittag und Abend alles andere als angenehm, aber trotzdem konnten wir uns nicht davon abbringen lassen zu "Ritual Union" lauthals mitzusingen. Der letzte Auftritt am Freitag, der leider im Regen stattfinden musste, war der von den amerikanischen "Killers", deren Musik sich schon seit 2006 auf meinem Ipod befindet. Dementsprechend war die Stimmung auch grandios, als die Band ihre gesamten alten Hits wie beispielsweise "Mr. Brightside", "Somebody Told Me" und "Jenny Was A Friend Of Mine" auspackte. Zum krönenden Abschluss fing meine Festival-Begleiterin/ Fahrerin/ Gastgeberin Caro auch noch einen der Drumsticks, sodass wir mehr als glücklich nach Hause gingen.
Nach ein paar Stunden wohl verdienten Schlafs und einem nahezu perfekten Frühstück bei Suicide Sue inklusive Pancakes mit Bacon und Ahornsirup (sehr empfehlenswert!) begann der zweite Festivaltag für uns erst am Nachmittag mit der Überraschung schlechtweg: "I Heart Sharks". Die Band bestehend aus einem Deutschen, einem Engländer und einem Franzosen sieht nicht nur extrem gut aus, sondern macht auch noch fabelhafte Musik, die mich teilweise ein wenig an "Two Door Cinema Club" erinnerte und somit komplett meinen Geschmack traf. Die 3 Herrschaften animierten uns zum Klatschen und Tanzen und bereiteten uns somit perfekt auf das vor, was noch kommen sollte: 5 Stunden in der ersten Reihe und diverse Kamera-Momente! Aber von Anfang an: nach einer ungesunden aber zugleich sehr befriedigenden Stärkung bestehend aus Schokofrüchten und Crèpes, begaben wir uns am Abend zur Mainstage um "Kraftklub" zu begutachten. Die Jungs haben definitiv alle meine Erwartungen bestätigt und uns folglich gut eingeheizt. Leider war das Rumgehüpfe mir in der 4. Reihe etwas zu anstrendend, weswegen ich auch froh war mir im Laufe des Konzerts einen Platz fast ganz vorne sicherstellen zu können. Dort angekommen ließen wir Mädels uns auch nicht mehr vertreiben, sodass wir pünktlich zu "Franz Ferdinand" direkt hinter der Absperrung standen. Von da an hatte unsere Stimmung definitiv ihren Höhepunkt erreicht und wir zelebrierten einfach nur noch den Moment, wobei wir zu allem Überfluss auch noch von gefühlten tausend Kameras aufgenommen wurden. Ins Fernsehen haben wir vier Damen es also am Ende des Tages dank Paul Kalkbrenner auch noch geschafft...! Alles in allem lautet das Fazit deshalb: tolle Location, tolle Musik und tolle Erinnerungen! Danke Berlin Festival...du hast alle meine Erwartungen erfüllt und deinem Ruf alle Ehre gemacht!
20. August 2012
DOCKVILLE Impressionen 2012
Jaja, das Dockville Festival. Unglücklicherweise schaffe ich es irgendwie immer wieder meine für teures Geld erworbene 3-Tages-Karte nicht wirklich auszunutzen...so natürlich auch in diesem Jahr! Und das, obwohl das Musikfest im Süden Hamburgs doch eigentlich so viel zu bieten hat: eine tolle Kulisse, interessante Menschen, gute Bands und den Vorteil der Großstadt um die Ecke mit einem weichen Bett anstelle eines ungemütlichen Schlafsacks. Dieses Mal gab es für die magere Anwesenheit auf dem Gelände in Wilhelmsburg gleich mehrere Gründe: den Freitag habe ich schweren Herzens für einen zusätzlichen Tag Urlaub in München sausen lassen, und am Sonntag hat uns ein verdorbener Magen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Somit wurde nur der Samstag, zumindest ab dem späten Nachmittag, richtig genutzt, wobei da auch mit Abstand das beste Line-Up spielte. Zu Who Made Who, Metronomy und James Blake wippten wir fröhlich in der Menge und genossen die Abendsonne über der Hansestadt. Die wichtigste Mission an besagtem Tag war jedoch nicht das pünktliche Erscheinen zu den Konzerten, sondern vielmehr das Finden einer Glitzer-Quelle, um Outfit-technisch endlich mit dem Rest der Festivalbesucher mithalten zu können. Mit einer ordentlichen Portion Gold auf den Bäckchen und einem aufgemalten Anker auf dem Oberarm ließ sich das Dockville dann auch wesentlich besser genießen...
6. Mai 2012
Charity Children Berlin
Wie ihr schon wisst, ging es für mich am vergangenen Freitag Nachmittag zum Presse Preview des Wedding Showrooms von Etsy, wo uns Blogger neben den tollen Sachen rund ums Thema Hochzeit vor allem wunderbare Musik erwartete. Maßgeblich verantwortlich für die fabelhaften Töne war eine Band aus Neuseeland, von der ich zugegebenermaßen bislang noch nie etwas gehört hatte: Charity Children Berlin! Das sympathische Zweier-Gespann mit Wohnsitz in der deutschen Hauptstadt passte nicht nur optisch ganz fantastisch in die leicht romantische Stimmung der Location, nein, auch die ruhigen und melodischen Folk-Klänge hätten treffender nicht sein können! Mit Liedern wie "Butterflies" oder "Anthem For All The Dead Dogs" konnte das Musiker-Pärchen innerhalb kürzester Zeit unser aller Ausmerksamkeit für sich gewinnen und so lauschte irgendwann Jeder der einzigartigen Musik der Band, die charmanter nicht hätte sein können. Angefangen von den Blicken, die sich die Beiden beim Spielen bzw. Singen zuwarfen bis hin zu den selbstgebastelten Visitenkärtchen aus alter Pappe war einfach alles zuckersüß. Sogesehn passte es ganz gut, dass der Auftritt direkt neben dem Cupcakes-Buffet stattfand, an das sich im Übrigen sowohl Chloe als auch Elliott (so lauten die Namen des Duos) bis zu meinem Verschwinden nicht herantrauten. Extrem nett waren die Beiden aber auch trotz fehlender Liebe für süße Küchlein, wie sich im Gespräch nach dem vollbrachten Minikonzert herausstellte. Noch ein Grund mehr also die Neuseeländer an dieser Stelle ein wenig zu bewerben und ihre Musik damit ein kleines bisschen bekannter zu machen...
As you already know I spent half of last friday at the press preview of Etsy's wedding showroom, where there were not only gorgeous things one could use for a wedding but also (or rather especially) fantastic music. The band behind the lovely tunes was one I had unfortunately never heard of before: Charity Children Berlin from New Zealand! The cute couple that currently lives in Germany's capital did not only fit perfectly into the setting in terms of looks, but also in terms of sound. With songs like "Butterflies" and "Anthem For All The Dead Dogs" the musicians were able to catch all the attention within only a few minutes so that in the end everyone was listening to the band, which couldn't have been more charming. From flashing each other a glance while singing to the self-made "business"cards they laid out in front of them everything was fresh and delightful. Therefore it was very suitable that Elliott and Chloe (those are their names) were playing directly next to the cupcake buffet, which both of them did not touch until I left. But despite it's lack of desire for sweet pastries the couple is really really nice, which is yet another reason to promote them here and make them a tiny bit more popular...
19. Februar 2012
Dockville Line-Up Part 2
Die Welt der Mode ist nicht das einzige Thema dieses Blogs. Nein, auch Musik spielt eine große Rolle in meinem Leben und deshalb notgedrungenerweise auf gelbgold. Weil es aus diesem Bereich schon länger nichts mehr zu berichten gab, wird es an dieser Stelle höchste Zeit das zu ändern. Den Anlass dazu liefert die zweite Welle bisher bestätigter Bands auf dem Dockville Festival 2012, das im August in Hamburg stattfinden wird.
The world of fashion is by far not the only topic of this blog. Music plays an important role in my life too and therefore must be discussed on gelbgold. Unfortunately there wasn't much to write about in this department lately, which needs to be changed right here and right now. The event giving reason to this is the second wave of band confirmations for the Dockville festival 2012 taking place in Hamburg in august.
13 neue Acts wurden gestern auf der Dockville Facebook Seite angekündigt, darunter die Hamburger Band We are Alaska, sowie der Brite James Blake, dessen Hit "Limit to your Love" wohl jedem bekannt sein dürfte. Von den anderen habe ich -wie könnte es beim Dockville anders sein?!- noch nie etwas gehört. Das heißt aber noch lange nicht, dass keine Goldschätze mit von der Partie sind! Whomadewho aus Dänemark, Wye Oak aus den Staaten, und Dear Reader machen mit ihren folkigen Tönen definitiv Lust auf die Festivalsaison. Aber auch beim Reinhören von Ghostpoet aus England kann man sich schon beim fröhlichen Mitwippen vor der Bühne in Wilhelmsburg sehen. Sóley aus Island hat auf jeden Fall ein paar sanftere Melodien im Gepäck, was jedoch im Rahmen eines Musikfestivals grundsätzlich nie schadet. Abgerundet wird das Line-Up von der auf Deutsch singenden Band Vierkanttretlager sowie dem britischen Slow Club...beides Acts, die man sich gut und gerne mal ansehen kann. "Die Vögel", "Forever Dolphin Love", "Muso" und die "Sleep Party People" zu guter Letzt treffen meinen Geschmack zwar nicht ganz, aber es muss ja auch etwas passendes für den Rest der Meute dabei sein...
13 new acts were announced on the Dockville facebook page yesterday, among them the band "We are Alaska" from Hamburg, as well as the famous british artist James Blake, whose song "limit to your love" should be well-known. From the rest of the Line-Up -surprise, surprise- I have never heard before. But that does not mean that there are not some highlights in on it. "Whomadewho" from Denmark, "Wye Oak" from the states, and "Dear Reader" definitely make you long for the festival season with their folky tunes. But also "Ghostpoet" provides an interesting sound, to which you can already see youself dancing in front of the stage in Wilhemsburg. "Sóley" from Iceland brings with her much softer melodies, but those are always welcome at a music festival like the Dockville. "Slow Club" from the UK and the band "Vierkanttretlager", which sings in german, complete the event's line-up and are worth stopping by. The only ones I don't seem to like too much are "Die Vögel", "Forever Dolphin Love", "Muso" and "Sleep Party People"...but I guess there has to be something for everyone...
11. Januar 2012
Line-Up Dockville Teil 1
2012 hat begonnen und bringt mit sich eine Welle fabelhafter Festivals! Eins von ihnen ist definitiv das MS Dockville in Hamburg, das in diesem Jahr zum 6. Mal stattfindet. Schon zum Ende des vergangenen Jahres habe ich sehnsüchtig auf die Ankündigung des Line-Ups gewartet und in diesem Sinne regelmäßig die Webseite des Events gecheckt, wo ich immer und immer wieder lediglich in die einsamen Gesichter der Bandmitglieder von Tocotronic blicken musste. Gestern war es dann endlich soweit: mein Facebook Newsfeed bestand ausschließlich noch aus Beiträgen vom Dockville Festival, in denen der erste Schwall von Acts bestätigt wurde. Und eins ist schon mal klar: für jeden Geschmack ist etwas dabei! Auf den Bühnen von Wilhelmsburg erwartet uns eine fröhliche Mischung aus Indie, Elektro, Hip Hop, Dance und Folk, sodass alle auf ihre Kosten kommen müssten. Mir persönlich sind die Namen der meisten Bands eher weniger geläufig aber genau aus diesem Grunde weiß ich das Dockville so zu schätzen: man bekommt für einen angemessenen Preis (inzwischen sind wir bei Stufe 4 und damit 59 Euro für 3 Tage ohne Camping bzw. 69 Euro für 3 Tage mit Camping angekommen) eine Reihe aufstrebender Musiker geboten, von denen man sich eigentlich sicher sein kann, dass der mehr oder minder große Durchbruch noch kommt. So lernt man viel neue und gute Musik kennen und ist quasi live dabei, wenn die ersten musikalischen Erfolge gefeiert werden. Meine bisherigen Highlights unter den Ankündigungen: Metronomy (UK), Future Islands (USA), The Kabeedies, Daughter (UK) und Urban Cone (SWE)...alle aus der Indie-Ecke! Außerdem mit von der Partie: Prinz Pi, Retro Stefson, I am Oak, Lulu & the Lampshades, Bilderbuch, Fair Ohs, Fredrik und La Shark.
Natürlich wird auch auf die großen Namen nicht verzichtet. Wie zu Anfangs angekündigt, stehen in diesem Jahr Tocotronic ganz oben auf der Liste und bringen ein bisschen Heimat-Feeling in den Süden von der Elbe. Aber auch Frittenbude und Dillon weisen einen größeren Bekanntheitsgrad auf und werden sich die Ehre geben.
Zum Schluss noch ein paar Eckdaten: das musikalische Spektakel wird sich vom 10. bis zum 12. August abspielen und ist damit sogar für alle lernwilligen Studenten ohne schlechtes Gewissen besuchbar! Wenn das mal kein überzeugendes Argument ist...
Zum Schluss noch ein paar Eckdaten: das musikalische Spektakel wird sich vom 10. bis zum 12. August abspielen und ist damit sogar für alle lernwilligen Studenten ohne schlechtes Gewissen besuchbar! Wenn das mal kein überzeugendes Argument ist...
25. Dezember 2011
Tongold: Young the Giant // French Films
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| Bild von http://www.youngthegiant.com/ |
Zunächst einmal: Fröhliche Weihnachten! Beim ganzen vorfeiertaglichen Gewusel ist die digitale Würdigung des 24.12. glatt unter gegangen...hiermit aber nachgeholt!
In der Heimat angekommen haben sich die vergangenen 48 Stunden vor allem dem Essen gewidmet. Es wird ausgiebig gefrühstückt, permanent genascht und grundsätzlich fürstlich zu Abend gegessen, weswegen mein persönliches Völlegefühl inzwischen bei seinem Maximum angekommen sein dürfte. Zwischen und während dem Servieren der zahlreichen Kalorienbomben kommen natürlich auch die obligatorischen Wort-Gefechte nicht zu kurz und die Verbindung zur Außenwelt in Form elektronischer Hilfsmittel wird weniger häufig aufgesucht als sonst. Um den (in diesem Jahr zum Glück nicht allzu oft gespielten) Weihnachtsliedern zu entkommen, konnte ich aber doch nicht gänzlich auf den Griff zum Laptop verzichten und bin dabei auf zwei bislang verborgene Schätze gestoßen. Den Anfang machen "Young the Giant" aus den USA, die ursprünglich mal als "The Jakes" bekannt waren. Da ich vorhabe einen Teil meiner langsam aber sicher kommenden Semesterferien in den Staaten zu verbringen, wollte ich eigentlich wissen, ob zu dieser Zeit die ein oder andere von mir geschätzte Band zufälligerweise plant an der Ostküste aufzutreten. Gelandet bin ich letztlich auf der Webseite der musikalischen Kalifornier, um mir ein paar Töne des aktuellen Albums anzuhören. Fazit des Ganzen: typischer Westküsten-Indie, der sympathisch um die Ecke kommt und definitiv Ohrwurmpotential birgt. Vielleicht habe ich ja Glück und kann mir noch Karten für das Konzert in Boston sichern?! "12 Fingers" würde ich in jedem Fall gerne mal live hören...
In der Heimat angekommen haben sich die vergangenen 48 Stunden vor allem dem Essen gewidmet. Es wird ausgiebig gefrühstückt, permanent genascht und grundsätzlich fürstlich zu Abend gegessen, weswegen mein persönliches Völlegefühl inzwischen bei seinem Maximum angekommen sein dürfte. Zwischen und während dem Servieren der zahlreichen Kalorienbomben kommen natürlich auch die obligatorischen Wort-Gefechte nicht zu kurz und die Verbindung zur Außenwelt in Form elektronischer Hilfsmittel wird weniger häufig aufgesucht als sonst. Um den (in diesem Jahr zum Glück nicht allzu oft gespielten) Weihnachtsliedern zu entkommen, konnte ich aber doch nicht gänzlich auf den Griff zum Laptop verzichten und bin dabei auf zwei bislang verborgene Schätze gestoßen. Den Anfang machen "Young the Giant" aus den USA, die ursprünglich mal als "The Jakes" bekannt waren. Da ich vorhabe einen Teil meiner langsam aber sicher kommenden Semesterferien in den Staaten zu verbringen, wollte ich eigentlich wissen, ob zu dieser Zeit die ein oder andere von mir geschätzte Band zufälligerweise plant an der Ostküste aufzutreten. Gelandet bin ich letztlich auf der Webseite der musikalischen Kalifornier, um mir ein paar Töne des aktuellen Albums anzuhören. Fazit des Ganzen: typischer Westküsten-Indie, der sympathisch um die Ecke kommt und definitiv Ohrwurmpotential birgt. Vielleicht habe ich ja Glück und kann mir noch Karten für das Konzert in Boston sichern?! "12 Fingers" würde ich in jedem Fall gerne mal live hören...
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| French Films - Foto von der Facebook Fanpage |
Auch nicht von schlechten Eltern: "French Films" aus Finnland. Die Jungs haben definitiv einen anderen Sound drauf, sind jedoch keinesfalls weniger gut! Ihr erstes Album "Imaginary Future" ist im Amazon-Shop leider noch nicht im MP3-Format erhältlich, aber zum Glück hält Youtube ein paar Lieder der Band für neugierige Ohren bereit. Und das Beste: im Januar gibt es eine kleine Tour durch Deutschland; unter anderem Auftritte in Hamburg, München und Köln. Wer sich also für ein paar Euronen seinen Abend versüßen will, sollte mal auf der Facebook-Page der Skandinavier vorbei schauen. Es könnte sich evtl. lohnen ;)...
20. Dezember 2011
Gold für die Ohren: Gypsy & the Cat
Ich muss schon sagen: auf so eine schöne Webseite bin ich schon seit Längerem nicht mehr gestoßen! Gypsy & the Cat verstehen es wirklich die Leute in ihren Bann zu ziehen...wenn auch erst mal nur mit Hilfe der fabelhaften Kaleidoskop-Optik ihres Internetauftrittes. Da kann man gar nicht anders, als sich -wie zu Zeiten der Lavalampe- in der ständigen Bewegung zu verlieren. Hat man es dann aber geschafft von der visuellen Ablenkung loszukommen, kann man seine Aufmerksamkeit auf die wunderbaren Töne richten, die im Hintergrund spielen. Den meisten dürfte die australische Band bereits bekannt sein, wenn auch nur unbewusst. Momentan ist das Duo für die musikalische Unterstützung des aktuellen Vodafone Werbespots verantwortlich und verankert sich mit "Time to wander" in den Gedächtnissen der Fernseh-schauenden bzw. Radio-hörenden Bevölkerung. Aber auch "Jona Vark" dürfte der ein oder andere schon mal irgendwo und irgendwie gehört haben. An dieser Stelle soll aber festgehalten werden: Gypsy and the Cat haben wesentlich mehr verdient als nur unterbewusst wahrgenommen zu werden. Allein der Bandname zeugt schon von ausgesprochener Rafinesse und verdient aktive Beachtung. Und das Album "Gilgamesh" passt in irgendeiner Weise perfekt zur verträumt gestalteten Internetseite der Musiker. Aus unbekannten Gründen kam ich beim ersten Anhören zwar nicht um eine Assoziation mit den Bee Gees herum, trotzdem gefällt mir der leichte Klang der beiden Australier...vielleicht ja gerade wegen der Erinnerung an unbeschwerte Zeiten ;)?! Toll ist in jedem Fall, dass man sich die gesamte Platte auf der Website von Gypsy & the Cat anhören kann und somit nicht die "Katze" im Sack kaufen muss. In meinem kleinen Reich hört man gerade nicht anderes mehr...
15. Dezember 2011
Gold für die Ohren: Slow Runner
Zu was ein ganzer Tag beim Arbeiten doch nützlich sein kann...! Abgesehen von der Tatsache, dass mir meine Chefin gestern die größte Überraschung überhaupt bereitet hat und ich daraufhin im Laden vor Freude in die Luft springen musste (was den ein oder anderen Kunden evtl. etwas verschreckt haben könnte), wurde ich außerdem mit tonnenweise guten Musik-Tipps versorgt. Anlass für die Auseinandersetzung mit großartigen Bands und noch großartigeren Liedern war die Lieferung neuer CDs, die uns gestern bei Kauf Dich Glücklich erreichte und ab sofort zum Verkauf angeboten wird. Zusätzlich zu den neuen Alben bereits bekannter Künstler wie Feist, BOY sowie Florence & the Machine (siehe Rubrik "TONGOLD") waren unter anderem die aktuellen Platten von The Head & the Heart, The Rapture und Mayer Hawthorne im Paket enthalten. Der beste Tipp in Sachen Musik kam allerdings nicht von UPS bzw. dem Berliner Büro, sondern von einer meiner lieben Kolleginnen, die damit wieder einmal exzellenten Geschmack bewies. Als die altbekannte Playlist William Fitzsimmons ertönen ließ, erzählte sie mir von dessen letzten Konzert in der Hansestadt (auf welchem ich eigentlich auch hätte sein sollen!) und der zugehörigen Truppe. Obwohl ich ein riesiger Fan des melancholischen Musikers bin, wusste ich bislang nicht, dass seine Band auch auf eigenen Beinen steht und meist sogar ohne den Frontmann Musik macht...als Slow Runner. Zu Hause angekommen war ich so neugierig auf den Sound der Amerikaner, dass ich sofort bei Youtube recherchieren musste. Und siehe da: super Band, klasse Musik! Anders als William, aber nicht minder gut. Das im Frühling diesen Jahres neu erschienene Album "Damage Points" musste ich mir auf jeden Fall gleich herunterladen. Am besten einfach mal reinhören und selbst für gut befinden!
23. November 2011
Gold für die Ohren: Oh Land
Beim Suchen und Finden von Konzerten gibt es für mich drei verschiedene Herangehensweisen:
1. Ich kenne eine Band, mag die Musik und schaue gezielt nach Auftritten in meiner Nähe
2. Das anstehende Event findet MICH in Form von Plakaten, Werbemails oder Anzeigen in Zeitschriften &
3. Ich suche auf Eventim nach aktuellen Konzerten in meiner Stadt und wenn Preis, Location und/oder Erscheinungsbild stimmen, höre ich mir die zugehörige Musik auf MySpace an und entscheide dann, ob es sich lohnen könnte hinzugehen.
Letztere Variante hat sich in der Vergangenheit immer öfter als vielversprechende Alternative erwiesen...zuletzt gestern Nacht im Übel & Gefährlich in Hamburg. Dort gab Dänemarks aktuelles Export-Sahneschnittchen Oh Land ihr gleichnamiges Album zum Besten und verzauberte damit das sehr zahlreich erschienene Publikum. Die 26-jährige Elektropop-Sängerin Nanna betrat die Bühne mit Froschkönig-artigem Kopfschmuck und einem fabelhaften Outfit à la Schwanensee, das ihr wie auf den Leib geschnitten schien. Noch nicht mal ihre -in Relation zum Rest- eher klobigen schwarzen Stifel konnten dem Erscheinungsbild schaden. Ganz im Gegenteil: sie rundeten das Ganze perfekt ab und passten zur quirligen Persönlichkeit der Front-Frau. Die talentierte Blondine konnte aber nicht nur mit gutem Aussehen überzeugen, sondern auch mit ihrer Stimme. Egal ob Sprech-Gesang oder melodischer Sing-Sang: Oh Land gelang ein großartiger Auftritt, für den kein aufwändiges Bühnenbild notwendig war. Bis auf die nicht eingeplanten Seifenblasen der Dame hinter mir (siehe Bild unten) waren nur die obligatorischen Ballons zu sehen, die durch Projektionen immer passend zum Lied gestaltet waren und ab und an auch mal mit dem Konterfei der Sängerin animiert wurden. Wenn es überhaupt Kritik zu äußern gäbe, dann nur, dass das Konzert noch viel länger hätte gehen dürfen.
Letztere Variante hat sich in der Vergangenheit immer öfter als vielversprechende Alternative erwiesen...zuletzt gestern Nacht im Übel & Gefährlich in Hamburg. Dort gab Dänemarks aktuelles Export-Sahneschnittchen Oh Land ihr gleichnamiges Album zum Besten und verzauberte damit das sehr zahlreich erschienene Publikum. Die 26-jährige Elektropop-Sängerin Nanna betrat die Bühne mit Froschkönig-artigem Kopfschmuck und einem fabelhaften Outfit à la Schwanensee, das ihr wie auf den Leib geschnitten schien. Noch nicht mal ihre -in Relation zum Rest- eher klobigen schwarzen Stifel konnten dem Erscheinungsbild schaden. Ganz im Gegenteil: sie rundeten das Ganze perfekt ab und passten zur quirligen Persönlichkeit der Front-Frau. Die talentierte Blondine konnte aber nicht nur mit gutem Aussehen überzeugen, sondern auch mit ihrer Stimme. Egal ob Sprech-Gesang oder melodischer Sing-Sang: Oh Land gelang ein großartiger Auftritt, für den kein aufwändiges Bühnenbild notwendig war. Bis auf die nicht eingeplanten Seifenblasen der Dame hinter mir (siehe Bild unten) waren nur die obligatorischen Ballons zu sehen, die durch Projektionen immer passend zum Lied gestaltet waren und ab und an auch mal mit dem Konterfei der Sängerin animiert wurden. Wenn es überhaupt Kritik zu äußern gäbe, dann nur, dass das Konzert noch viel länger hätte gehen dürfen.
Auch die Vorband hat nicht enttäuscht und konnte das Publikum im Vorfeld zum Tanzen bringen. The Good Natured aus England mit Frontfrau Sarah McIntosh (siehe Foto unten) erinnerten mich ein bisschen an The Naked and Famous, nur dass die Sängerin auf der Bühne wesentlich aktiver war. Wer das interessant findet, sollte sich unbedingt ein paar Lieder der Band anhören und dann am 28. November in der Prinzenbar vorbei schauen. Den Briten gefiel es nämlich offensichtlich so gut in der Hansestadt, dass sie gleich nochmal hier spielen. Diesmal aber als Haupt-Act...
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